Sohlend bekommt verstellbaren Schanzentisch

Die Peter Riedel GmbH bringt mit einem System zur Höhenverstellung des Absprungs eine weiteren Neuerung auf den Markt der Anlaufspur-Konstruktionen.

In Sohland an der Spree stand man schon länger vor der Herausforderung, dass sowohl die K14 als auch die K28 Schanze je nach Alter, Gewicht und Sommer oder Winter anders zu springen und die Weiten und Flugkurven dadurch nur schwer kalkulierbar waren. Dies zu lösen war freilich keine leichte Aufgabe für die Peter Riedel GmbH.

Es galt, die Schanzen für jede Altersklasse und unter verschiedensten Bedingungen „springbar“ zu machen. Doch Peter Riedel wäre kein Vollprofi auf seinem Gebiet, hätte er nicht auch dafür die richtige Lösung parat. Nach akribischer Planung und Konstruktion ist ein verstellbarer Schanzentisch als Lösung des Problems herausgekommen. Die letzten Meter des Absprungbereichs können hydraulisch bis zu 10 Zentimeter in der Höhe verstellt werden. Dadurch können der Radius im Anlauf und in weiterer Folge die Flugkurve, die maßgeblich für das Erreichen von ansprechenden Weiten sind, individuell angepasst werden. Somit sind für jedes Alter, jedes Gewicht, jede Schneelage und jede Anfahrtsgeschwindigkeit beste Skisprungbedingungen Sommer wie Winter garantiert, der Nachwuchssport in Sachsen findet in Zukunft perfekte Trainingsbedingungen. Der höhenverstellbare Schanzentisch ist der erste seiner Art, erst ein ähnliches System wurde von der Peter Riedel GmbH in Tschagguns im Montafon auf der K 20 verbaut.

Das Verstellsystem wird am 15.6. beim Sachsenpokal für Skispringer und Kombinieren erstmalig unter Wettkampfbedingungen auf Herz und Nieren geprüft. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass dieses System beliebig an anderen Schanzen, die vor der selben Herausforderung stehen, adaptiert und angebracht werden.