Im Auftrag vom Wintersportverein 1923 Bad Freienwalde fertigte die Peter Riedel GmbH eine mobile Schanze, die Skispringen für Jedermann ermöglicht. Heute Sonntag wurde diese vor dem Sportforum Berlin im Beisein von prominenten Vertretern aus Politik und Sport der Öffentlichkeit präsentiert und dem Wintersportverein feierlich übergeben.
Fast 600 Leute fanden heute den Weg zum Sportforum Berlin, um bei der Premiere dabei zu sein. Und sie wurden alle mit einem actionreichen Tag belohnt, über 200 Springer zählten der WSV Bad Freienwalde gemeinsam mit der Peter Riedel GmbH am ersten Einsatz der neuen mobilen Schanze.
Für die Peter Riedel GmbH ist das Projekt in mehrfacher Hinsicht ein Meilenstein: Es handelt sich bereits um die sechste mobile Schanze, die die Peter Riedel GmbH realisiert hat – und zugleich um das erste Projekt dieser Art in Berlin und in Brandenburg. Die mobile Schanze ist das Ergebnis langjähriger Erfahrung und Expertise von Konstrukteur und Firmen-Inhaber Peter im Bau anspruchsvoller Sport- und Sonderkonstruktionen. Sie wurde so konzipiert, dass sie transportabel, modular aufgebaut und vielseitig einsetzbar ist. Damit eignet sie sich ideal sowohl für den Nachwuchsbereich als auch für öffentliche Veranstaltungen und Präsentationen der Sportart Skispringen außerhalb klassischer Wintersportstätten.
„Mit der insgesamt sechsten mobilen Schanze haben wir unsere Konstruktion konsequent weiterentwickelt. Dass wir dieses Projekt erstmals in Berlin präsentieren konnten, macht es für uns zu etwas sehr Besonderem. Wir unterstreichen damit einmal mehr unseren Anspruch, innovative und praxisnahe Lösungen für den Sport zu entwickeln und den Wintersport auch außerhalb klassischer Standorte sichtbar und erlebbar zu machen. Das Feedback zur Schanze war enorm und durchwegs positiv. Jung und alt hatten eine Menge Spass “, so CEO Peter Riedel.
Die heutige Übergabe wurde von zahlreichen prominenten Vertretern aus Sport und Politik begleitet. Ihre Teilnahme unterstreicht die Bedeutung des Projekts für den Wintersport und für den Veranstaltungsort Berlin. Unter anderem kamen Ulrich Wehling (Olympiasieger Nordische Kombination und ehemaliger FIS-Renndirektor), Eberhard Riedel (ehemaliger Skirennläufer), Jens Weißflog (Olympiasieger im Skispringen), Helmut Recknagel (Skisprung-Olympiasieger) und machten die Übergabe damit zu einem Treffen der nordischen Legenden und Hochkaräter.
Die Finanzierung der Anlage wurde durch das Bundesland Brandenburg, dem Landessportbund und der Sparkasse sichergestellt, mit einem großen Ziel: die Schanze soll künftig durch Brandenburg und Berlin touren, um Kinder fürs Skispringen zu begeistern. Mittels der Schanze soll ebenso für die von Brandenburg unterstützte Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele geworben werden – auch wenn es in diesem Fall um Sommerspiele geht. Hauptsache der olympische Gedanke wird hochgehalten. Dass die offizielle Übergabe zeitgleich mit den olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina stattfindet, darf da wohl als Glücksfall bezeichnet werden.
Der WSV Bad Freienwalde betreibt im Papengrund das am nördlichst gelegene Skisprungzentrum Deutschlands und ist im Skisprungbereich kein unbeschriebenes Blatt. Vor 90 Jahren kam sogar ein Olympiasieger schon einmal aus der Hauptstadt Berlin, einige Nachwuchstalente sind bereits international erfolgreich und teilweise sogar im Weltcup vertreten. Dass dies auch so bleibt, wollen der WSV und das Bundesland Brandenburg weiter an der so wichtigen Basis arbeiten. Die neue mobile Schanze soll dafür ein wichtiger Baustein sein.









